Klaus Dreessen studierte Volkswirtschaft in Münster und Hamburg und promovierte mit einem Thema über die DDR. Seit über zwanzig
Jahren arbeitet er am Thema "Deutsche Geschichte". Sein Ziel ist es, eine Erzählung der deutschen Geschichte so
niederzuschreiben, dass sie für jeden lesbar ist. Kurzweilig sollte sie sein aber wahr. Nichts sollte aus Gründen
der "politischen Korrektheit" verbogen, vertuscht oder unterschlagen werden. Sie sollte ursprünglich insgesamt in
Romanform entstehen. Jahrelang recherchierte der Autor in Büchern, Bibliotheken und im Internet. Als das Ergebnis vorlag, umfasste das Werk mehr als 1.500 DIN-A-4-Seiten. Zuviel für einen
Roman. Deshalb entstanden zunächst zwei Sachbücher über die deutsche Geschichte bis zum 20.
Jahrhundert:
"Spurensuche - auf der Fährte zum deutschen Sonderweg" - das erste und
"Hitler - wie lange noch? Eine Spurensuche auf dem Weg vom Heiligen Römischen Reich der Deutschen zum Deutschland von heute"- das zweite.
Beide Bücher wurden hochgelobt,
Erst die Zeit des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart blieb dem Roman vorbehalten. "Völkerball" ist ein historischer Roman, der das Leben zweier deutscher Familien aus sehr unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus nachzeichnet - in ihrer Abhängigkeit von der Urgewalt der geschichtlichen Großereignisse, die das Land in diesen Jahren überrollt haben.
Der Autor ist überzeugt, dass wir - wenn wir diese Jahre nicht kennen, wenn wir nicht wissen, wie und warum es möglich war, dass die Hitler-Katastrophe über das Land hereinbrechen konnte, wenn wir uns nicht der Mühe unterziehen, das Leben unserer Eltern und Großeltern vorurteilsfrei nachzuvollziehen - dann verzichten wir darauf, aus dem Geschehenen zu lernen. Wir verlören dann unsere Wurzeln. Der Autor ist Kriegskind. Er hat diese Jahre erlebt. Der Roman "Völkerball" ist aber keine Autobiographie.
Mit dem neuesten Buch "Glanz und Elend unserer Werte" beleuchtet der Autor das Weltgeschehen noch einmel neu unter dem Aspekt der Bedeutung der Werte und ihres Wandels im Laufe der Zeit und insbesondere ihrer Wirkung auf das historische Geschehen. Die Künstliche Intelligenz drängte sich mit ihrer plötzlich auftauchenden Dynamik als notwendiger thematischer Schlusspunkt mit einem nach allen Seiten offenen Ergebnis aus eigener Kraft in das Buch hinein.