Klaus Dreessen studierte Volkswirtschaft in Münster und Hamburg und promovierte mit einem Thema über die DDR. Seit über zwanzig Jahren arbeitet er am Thema "Deutsche Geschichte". Was sind seine Intentionen? Sein Ziel ist es, eine Erzählung der deutschen Geschichte so niederzuschreiben, dass sie für jeden lesbar ist. Kurzweilig sollte sie sein aber wahr. Nichts sollte aus Gründen der "politischen Korrektheit" verbogen, vertuscht oder unterschlagen werden. Sie sollte ursprünglich insgesamt in Romanform entstehen. Jahrelang recherchierte der Autor in Büchern, Bibliotheken und im Internet. Als das Ergebnis vorlag, umfasste das Werk mehr als 1.500 DIN-A-4-Seiten. Zuviel für einen Roman.
Deshalb entstanden zunächst die folgenden zwei Sachbücher über die deutsche Geschichte bis zum 20. Jahrhundert:
1. "Spurensuche - auf der Fährte zum deutschen Sonderweg" Das Buch führt den Nachweis, dass der deutsche Sonderweg einen religiösen Ursprung hat. Der ergab sich aus der engen Verflechtung des alten deutschen Kaiserreichs mit dem Heiligen Stuhl in Rom und ist damit viel älter als heutige Historiker es behaupten. Aus dieser äußerst problematischen Verflechtung von weltlicher und kirchlicher Macht hat sich auch die historisch einmalige Namensgebung für das Deutsche Reich ergeben, das statt des eigenen Namens den Namen "Heiliges Römisches Reich" wählte.
2. "Hitler - wie lange noch? - Eine Spurensuche auf dem Weg vom Heiligen Römischen Reich der Deutschen zum Deutschland von heute". Der kirchlich dominierte Sonderweg bewirkte zweierlei: Es gab keine deutsche Zentralmacht, die sich stattdessen auf sechs Kurfürsten und einen gewählten Kaiser in Wien als machtlosen Repräsentanten verteilte. Als der Preußenkönig Friedrich der Große den deutschen Sonderweg verlässt und damit eine Zentralmacht bildet, erschrecken die Nacbarn. Aus diesem Schrecken resultieren spätere Kriege.
Beide Bücher wurden hochgelobt.
3. Der Roman "Völkerball" spielt in der Zeit von 1900 bis in die Gegenwart. Er zeichnet das Leben zweier deutscher Familien aus sehr unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus nach - in ihrer Abhängigkeit von der Urgewalt der geschichtlichen Großereignisse, die das Land in diesen Jahren überrollt haben.
Der Autor ist überzeugt, dass wir - wenn wir diese Jahre nicht kennen, wenn wir nicht wissen, wie und warum es möglich war, dass die Hitler-Katastrophe über das Land hereinbrechen konnte, wenn wir uns nicht der Mühe unterziehen, das Leben unserer Eltern und Großeltern vorurteilsfrei nachzuvollziehen - dann verzichten wir darauf, aus dem Geschehenen zu lernen. Wir verlören dann unsere Wurzeln. Der Autor ist Kriegskind. Er hat diese Jahre erlebt. Der Roman "Völkerball" ist aber keine Autobiographie.
4. Mit dem neuesten Buch "Glanz und Elend unserer Werte" durchleuchtet der Autor das Weltgeschehen noch einmel neu unter dem Aspekt der Bedeutung der Werte und ihres Wandels im Laufe der Zeit und insbesondere ihrer Wirkung auf das historische Geschehen. Die Künstliche Intelligenz drängte sich dabei mit ihrer plötzlich auftauchenden Dynamik auch im Hinblick auf die Standfestikeit unserer Werte als notwendiger thematischer Schlusspunkt in das Buch hinein.